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Festigkeitsleistung und Nachbearbeitungspunkte von Nylonpulver im 3D-Druck

Nylon (PA11/PA12) kann im SLS-Verfahren bedruckt werden, um mechanische Eigenschaften zu erzielen, die denen von Spritzgussteilen nahe kommen. Porosität und Oberflächenrauheit wirken sich jedoch auf den endgültigen Nutzungseffekt aus und es müssen die richtigen Nachbearbeitungsmethoden beherrscht werden.

Festigkeitsleistung und Nachbearbeitungspunkte von Nylonpulver im 3D-Druck

Prinzipien und Eigenschaften des Nylon-SLS-Formens

Beim selektiven Lasersintern (SLS) wird Nylonpulver unter Einwirkung des Lasers Schicht für Schicht geschmolzen und geformt. Eine Stützstruktur ist nicht erforderlich, da das ungesinterte Pulver automatisch als Stütze fungiert. PA12 ist das am häufigsten verwendete technische Nylonmaterial. Seine Zugfestigkeit beträgt etwa 48 MPa, sein Biegemodul beträgt etwa 1500 MPa und es kann wiederholten Biegebelastungen standhalten. Nylon verfügt über eine hervorragende Verschleißfestigkeit und Zähigkeit und eignet sich zur Herstellung von Zahnrädern, Scharnieren und funktionellen Strukturteilen.

Faktoren, die die mechanischen Eigenschaften beeinflussen

Die Kristallinität von Nylonpulver bestimmt direkt die Endfestigkeit, und die Kristallinität wird durch die thermische Vorgeschichte und den Einstellwert der Laserleistung beeinflusst. Die Leistung desselben Materials auf verschiedenen Druckern kann aufgrund von Unterschieden in der Schichtdicke, dem Scanabstand und der Aufbauausrichtung um 15 bis 20 % in der Festigkeit variieren. Bei der Gestaltung von Teilen ist die Bindungskraft zwischen den Schichten entlang der Druckrichtung immer schwächer als in paralleler Richtung, daher sollten Strukturen mit größerer Belastung parallel zur Druckschicht platziert werden.

Die Nachbearbeitung verbessert die Produktleistung

Auf der Oberfläche der gerade aus dem Drucker entnommenen Nylonteile befinden sich Pulverrückstände und es besteht eine gewisse Porosität. Durch Glasperlenstrahlen kann die Oberflächenqualität deutlich verbessert und die Dichte weiter erhöht werden. Einige Anwendungsszenarien erfordern das Einfärben oder Imprägnieren von Teilen. Voraussetzung für eine gleichmäßige Einfärbung ist die vollständige Entfernung des Pulvers in den Poren. Imprägniertes Epoxidharz sorgt für eine luftdichte Abdichtung und eignet sich für Flüssigkeitswege oder Niederdruckbehälter.

Nächster Schritt Kommt dies Ihren Anforderungen nahe?

Reichen Sie ein Modell, eine Zeichnung, ein Bild oder schriftliche Notizen ein. Ingenieure prüfen Material, Verfahren, Endbearbeitung und Lieferung basierend auf der tatsächlichen Anwendung.

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